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ITAS 02-20 Masterarbeit zum Thema: Akzeptanz und Wahrnehmung von stationären Batteriespei-chern (qualitative Studie)

Organisationseinheit

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)

Tätigkeitsbeschreibung

Erneuerbare Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse sind der Schlüssel zu einer nachhaltigen Energieversorgung und eine Vorrausetzung für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Jedoch stellt der Übergang von einem Energienetz mit wenigen großen Kraftwerke hin zu einem dezentralen System, das aus vielen kleinen erneuerbaren Energiequellen besteht, das bestehende Stromnetz und die vorhandene Infrastruktur vor verschiedene Herausforderungen. Beispielsweise besteht ein erhöhter Bedarf an stationären Energiespeichern, um die fluktuierende Energieproduktion (durch die Stromeinspeisung von Wind- und Solarenergie) und Energienachfrage auszugleichen und eine stabile Energieversorgung der Industrie und Gesellschaft zu gewährleisten.

Generell werden die Energiewende und erneuerbare Energiequellen von der Öffentlichkeit als positiv wahrgenommen. Dennoch gibt es immer wieder lokal Proteste in Bezug auf die Umsetzung von Energie-Infrastrukturprojekten, wenn diese in der Nähe von Wohnhäusern realisiert werden sollen (oft als NIMBY Phänomen bezeichnet – „not in my backyard“). Als Konfliktursachen lassen sich z.B. die Störung des ästhetischen Empfindens der Landschaft und andere wahrgenommene Risiken identifizieren.

Im Rahmen der Masterarbeit soll die Akzeptanz von stationären Batteriespeichern, welche die elektrochemischen Speicherung von Strom ermöglichen, untersucht werden. Ziel ist es, durch das Anwenden von qualitativen Methoden die Wahrnehmung, Bewertung und Akzeptanz von stationären Batteriespeichern mit besonderem Fokus auf den Einfluss von wahrgenommene Risiken, Nutzen und den visuellen Auswirkungen von Batteriespeichern zu erforschen.

Ihre Aufgabe umfasst im Rahmen der genannten Themenbeschreibung:

  • Literatur-Recherche zur sozialen Akzeptanz von Energiespeichertechnologien oder anderer Energietechnologien
  • Vergleich verschiedener methodischer Vorgehensweisen und Identifikation einer geeigneten Methodik
  • Systematische Entwicklung von Fragen (Gestaltung eines Interview- bzw. Moderationsleitfadens)
  • Durchführung einer qualitativen Studie zur Wahrnehmung, Bewertung und der Akzeptanz von stationären Batteriespeichern (z.B. durch Fokusgruppen, semistrukturierte Interviews und ggf. weiterer Methoden) mit Fokus auf wahrgenommene Risiken, Nutzen und den visuellen Auswirkungen von Batteriespeichergebäuden
  • Auswertung der qualitativen Daten (Transkription, Kodierung, Analyse, Visualisierung)

Eintrittstermin

ab sofort

Persönliche Qualifikation

  • Studierende der Fachrichtungen Psychologie, Sozialwissenschaften, Soziologie oder ähnlichen Disziplinen
  • Interesse an qualitativ-empirischer Sozialforschung und interdisziplinärem Arbeitskontext
  • Wünschenswert: erste Erfahrungen in der Erhebung und Auswertung qualitativer Daten
  • Erfahrungen im Umgang mit MS Office-Anwendungen (Word, Excel, Outlook) und Literaturprogrammen (z.B. Zotero, Citavi, etc.)
  • Erfahrungen im Umgang mit Software zur Auswertung von qualitativen Daten sind von Vorteil (z.B. MAXQDA, NVivo)
  • Fließende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind verpflichtend, gute Sprachkenntnisse in Englisch sind wünschenswert
  • Zuverlässige, eigenverantwortliche und ergebnisorientierte Arbeitsweise

Vertragslaufzeit

Befristet, 6 Monate (entsprechend der Prüfungsordnung)

Fachliche/r Ansprechpartner/in

Bei Fragen wenden Sie sich an Dr.-Ing. Marcel Weil (Tel. 0721/608- 26718, Email: marcel.weil@kit.edu), Fr. Dorothee Baur (Tel. 0721/608-26258, Email: dorothee.baur@kit.edu)

Bitte bewerben Sie sich online über den unten stehenden Button für die Ausschreibungsnummer ITAS 02-20.

Ausschreibungsnummer: ITAS 02-20

Bei entsprechender Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Kontakt

Bei allgemeinen Fragen zur Bewerbung:
Frau Schaber
Telefon: +49 721 608-25184,

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen