gemeinsam einzigartig

Doktorand /Doktorandin (w/m/d) - Mechanismus der laserinduzierten Fragmentierung von metallischen Kolloiden für katalytische Anwendungen

Organisationseinheit

Institut für Photonenforschung und Synchrotronstrahlung (IPS)

Tätigkeitsbeschreibung

In der Arbeitsgruppe werden Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Nanomaterialien mit Röntgen- und Lasermethoden untersucht. Aktuelle Forschungsergebnisse sind unter: https://www.ips.kit.edu/5643.php zu finden. Im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe der U. Duisburg-Essen (CENIDE) soll der Mechanismus der laserinduzierten Fragmentierung von metallischen Kolloiden für katalytische Anwendungen aufgeklärt werden. Durch Kurzpuls-Laserbestrahlung werden aus Vorläuferpartikeln ultrakleine Nanocluster erzeugt und für Anwendungen stabilisiert oder geträgert. Die Strukturentwicklung umfasst viele Größenordnungen in der Zeit von Pikosekunden zur Sekundenzeitskala und Längenskalen von der atomaren Struktur bis zur Mikrometerskala. Deshalb soll eine Kombination von zeitaufgelösten Röntgenverfahren und Laserspektroskopie diese Strukturentwicklung aufklären und ein mechanistisches Verständnis der Methode für weitere Optimierung liefern.

Ihre Aufgaben sind u.a.:

  • die Durchführung des Forschungsprojekts zur Untersuchung des Mechanismus der Partikelfragmentation. Metallische Nanopartikel werden in in-situ Experimenten zeitaufgelöst durch Laseranregung und Röntgenabfrage untersucht.
  • Planung und Durchführung von entsprechenden Messzeiten an Röntgenquellen, wie dem Synchrotron KARA am KIT, der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle ESRF (Grenoble, F) oder der Swiss Light Source (Villigen, CH)
  • Datenauswertung, Aufarbeitung und Publikation, Vermittlung der Ergebnisse auf Fachtagungen/Öffentlichkeit

Eintrittstermin

sofort

Persönliche Qualifikation

  • einen Masterabschluss/Diplom vorzugsweise in Physik oder alternativ angrenzenden Fachgebieten (Chemie, Materialwissenschaften)
  • möglichst Kenntnisse in einem oder mehreren der folgenden Themengebiete: Röntgenstreumethoden, Röntgenspektroskopie oder -bildgebung, Umgang mit gepulsten Laserquellen, Lasermaterialbearbeitung, Nanopartikelsynthese
  • möglichst Kenntnisse in computergestützten Datenauswertemethoden (z.B. Python, Matlab etc.)
  • hohe Motivation zur Durchführung eines kollaborativen Forschungsprojekts mit nationalen und internationalen Partnern

Vertragsdauer

befristet auf 3 Jahre

Bewerbungsfrist bis

31.01.2022

Fachliche/r Ansprechpartner/in

Fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Dr. habil. Anton Plech, Tel. +49 721 608-28665.

Bitte bewerben Sie sich online über den unten stehenden Button für die Ausschreibungsnummer 35-2021-IPS.

Ausschreibungsnummer: 35-2021-IPS

Bei gleicher Eignung werden anerkannt schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Kontakt

Bei allgemeinen Fragen zur Bewerbung:
Personalservice (PSE) - Personalbetreuung
Frau Kaiser
Telefon: +49 721 608-22438,

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen